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Stimulation

Das Zentrum für Umweltsimulation kann nicht nur simulieren, sondern auch stimulieren. Mit Stimulation - dem Environmental Stress Screening (ESS) - sollen verdeckte Material- und Fertigungsfehler erkannt werden. Dazu setzen wir ganze Geräte oder Teile extremen Umgebungsbedingungen aus. Das können Vibrationen, große Temperaturschwankungen und Erschütterungen sein.

Das Ziel der Stimulation

Die Möglichkeiten der Stimulation sind vielfältig. Sie haben jedoch alle das gleiche Ziel: die Qualität und die Langzeitzuverlässigkeit der Produkte zu verbessern.

Optimale Tests durch lange Erfahrung

Ein sinnvolles Screening erfordert ein individuelles Testprogramm. Schließlich sollen keine Fehler verursacht, sondern vorhandene Fehler erkannt werden. Die Eckdaten für ein Testprogramm ergeben sich deshalb aus den mechanischen und thermischen Beanspruchungsgrenzen der Produkte. Aufgrund dieser Daten entwickeln wir im Zentrum für Umweltsimulation die optimalen Testmethoden.

Die 100-%-Stimulation

Bei der 100-%-Stimulation werden sämtliche Produkte einem screening unterzogen. Das sogenannte Badewannen-Diagramm zeigt, daß in der ersten Zeit der Produktnutzung überproportional viele Ausfälle zu verzeichnen sind, die enorme Kosten verursachen. Diese kritische Phase wird bei der 100-%-Stimulation, einer künstlichen Alterung, für alle Produkte zum Härtetest. Das Ergebnis: Die Produkte, die das Screening "überstehen", sind dann wirklich flügge.

Die Früherkennung

Unerlässlich ist das Environmental Stress Screening (ESS) in der Anfangsphase einer Produktion. Das rechtzeitige und optimale Screening einzelner Teile und Materialien schließt teure Rückrufaktionen aus.

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